Appalachian Dulcimer
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Mit Auswanderen gelangten die Instrumente bis
nach Amerika. In einigen Gebieten, insbesondere in den Appalachen, fanden sie
weite Verbreitung. Von dort stammt auch der Name "Dulcimer" für diese Art
von Instrumenten, nach einer mittelalterlichen englischen Bezeichnung für
Saiteninstrumente unterschiedlicher Art.
Während die europäischen Varianten des Dulcimers bis zur Mitte des zwanzigsten
Jahrhunderts nahezu ausgestorben waren, gab es in den amerikanischen Appalachen
noch immer die Reste einer lebendigen traditionellen Musikkultur, in
welcher der Dulcimer eine wichtige Rolle spielte.
Ende der fünfziger Jahre entwickelte sich in den USA, anfangs als eine
Art konservative Gegenströmung zum gerade aufkommenden Rock'n Roll,
die Folkrevival-Bewegung. Im Rahmen dieser Bewegung gab es Musikerinnen
und Musiker, die den Dulcimer wieder einer breiteren Öffentlichkeit
bekannt machten. Musiker der unterschiedlichsten Stilrichtungen begannen,
sich für den Dulcimer zu interessieren.
Als die Folkrevival-Bewegung mit einiger zeitlicher Verzögerung Europa
erreichte, erinnerte man sich auch hier der alten "Vorfahren" und "Urahnen"
des Dulcimers. Eine Zeitlang, besonders in den siebziger und achtziger Jahren,
wurden der Dulcimer und seine Vorfahren vorübergehend aus ihrem langen
Dornröschenschlaf aufgeweckt.
Mit dem Abflauen der Folkmusikwelle verschwand aber auch das allgemeine Interesse für
den Dulcimer, und heute ist das Instrument wiederum weitgehend unbekannt.
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