|
Die ersten drei Beispiele stellen den Dulcimer als Solo-Instrument vor.
1. Fancy
Fancy ist ein kleines Instrumentalstück in mixolydischer Stimmung, das
ich mir selbst ausgedacht habe. Ich schlage alle drei Saiten mit einem
Plektrum an. Auf der ersten Saite spiele ich die Melodie, während die
mittlere Saite und die Baß-Saite als Bordune mitklingen.
2. Je ne fus jamais si aise
Dieser Ausschnitt ist das Vorspiel zu einem französichen Lied aus dem
16. Jhdt. Der Dulcimer ist hier äolisch gestimmt. Die Spieltechnik ist
genauso wie beim ersten Hörbeispiel.
3. Basse Danse "La Magdalena"
"La Magdalena" ist ein langsamer Tanz aus dem 16. Jhdt. Der Dulcimer
ist äolisch gestimmt. Die Spieltechnik unterscheidet sich
von den beiden ersten Hörbeispielen. Ich zupfe die Saiten mit den Fingern
und begleite die Melodie mit Akkorden, wobei alle drei Saiten mit der
linken Hand gegriffen werden.
4. Passamezzo Italica
Dieses Hörbeispiel zeigt das Zusammenspiel mit einem anderen
Musikinstrument. Wie in Beispiel 2 (Je ne fus jamais si aise) spiele ich hier auf der
ersten Saite eine Melodie, die in diesem Fall eine Begleitstimme zur Hauptmelodie ist,
die von einer Blockflöte gespielt wird.
In den folgenden Beispielen geht es um unterschiedliche Arten der Liedbegleitung:
5. Rosenlied
Das Rosenlied ist in Text und Melodie einem mittelalterlichen Lied nachempfunden.
Die Dulcimer-Stimmung ist ionisch, die Liedbegleitung besteht aus gezupften
Akkorden.
6. Walpurgisnacht
Auch in diesem Beispiel besteht die Begleitung aus gezupften Akkorden,
die Dulcimer-Stimmung ist äolisch.
7. Le Roy a fait battre tambour
Diese französichen Ballade aus dem 16. Jhdt. begleite ich, indem ich auf
der Melodiesaite eine zweite Stimme zur Liedmelodie spiele, während die
anderen Saiten als Bordune mitklingen. Der Dulcimer ist äolisch gestimmt.
8. The Ash Grove
Ein Folksong, der in Wales und England bekannt ist. Die Melodie ist die
gleiche wie die der Nationalhymne von Wales. Als Begleitung spiele ich
teilweise Akkorde und teilweise eine zweite Stimme zur Lied-Melodie.
Die Dulcimer-Stimmung ist ionisch.
9. Die Galgenballade
Der Text zur Galgenballade stammt ursprünglich von dem
mittelalterlichen französichen Dichter Francois Villon. Die Liedbegleitung
besteht, ähnlich wie in Beispiel 7 darin, dass ich eine zweite Stimme zur Melodie
spiele, während mittlere Saite und Baß-Saite als Bordune mitklingen.
Der Dulcimer ist äolisch gestimmt.
10. Wie find ich denn deins Vaters Haus?
Dieses Volkslied war früher einmal sehr beliebt und in vielen unterschiedlichen
Fassungen im ganzen deutschen Sprachraum verbreitet. Den ersten Teil der Lied-Melodie
begleite ich mit Akkorden, den zweiten Teil mit einer zweiten Stimme und Bordun.
Die Dulcimer-Stimmung ist ionisch.
|