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Die Haltung des Instrumentes
Der Dulcimer wird im Sitzen gespielt. Man legt das Instrument mit der
Stirnseite nach rechts auf die Oberschenkel. Die linke Hand verändert
beim Spielen die Tonhöhe, indem sie die Saite(n) auf das Griffbrett
drückt, während die rechte Hand die Saiten zupft oder anschlägt.
Traditionelle Spieltechnik
Ursprünglich wurde der Dulcimer als reines Borduninstrument
gespielt.
Was ist ein Bordun?
Ein Bordun ist ein ständig gleich bleibender Begleitton zu einer Melodie.
Beim Dulcimer dienen die Töne der Baßsaite und der mittleren Saite, auf
Grundton und Quinte gestimmt, als Bordune.
Als einzige Saite wird bei der traditionellen Spieltechnik die Melodiesaite
von der linken Hand auf das Griffbrett gedrückt. Dies geschieht jedoch
nicht unmittelbar mit den Fingern, sondern der Spieler benutzt hierzu ein
kleines Stäbchen aus Rundholz, das im Englischen noter
genannt wird.
Das Ganze erinnert an die Bottleneck-Technik auf der Gitarre, nur dass man hier
eben den noter anstelle des Metallröhrchens verwendet.
Mit der rechten Hand werden alle drei Saiten gleichzeitig angeschlagen.
Auch dies geschieht bei der traditionellen Spieltechnik meist nicht direkt mit den Fingern,
sondern der Spieler benutzt ein Plektrum, das früher oft aus einem
Gänsekiel hergestellt wurde.
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