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Mittelalter
Ansgar der Spielmann zieht mit seinem kleinen Spielmannskarren über die Märkte. Ab und an verweilt er
und erfreut das Volk mit den Klängen seiner Lieder und Tänze. In seinen Liedern, die mal überschwänglich und lustig,
mal nachdenklich und hintergründig sind, erzählt er von der Liebe und vom Tod, von Bettlern, von Schlemmern und Säufern,
vom entlaufenen Mönch, von Hexen und von den Galgenbrüdern. Auch die hohe und die niedere Minne kommen nicht zu kurz. Die Lieder
werden vom kraftvollen Ton der Drehleier oder von den sanften Klängen des Dulcimers begleitet. Bei passenden Rahmenbedingungen erzählt
Ansgar auch gerne mal ein Märchen.
Aber Achtung: Mittelalterlich "verpackte" Sauf-, Gröhl- und "Stimmungslieder" der Neuzeit wird man von
Ansgar dem Spielmann nicht zu hören bekommen!
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