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Süßholz goes electric Das aktuelle Süßholz-Programm ab Herbst 2010 |
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Auch mit diesem Programm geht Süßholz mal wieder neue Wege: Werden zu Beginn des Programms noch bekannte Lieder und Balladen mit akustischen Dulcimers geboten, so steigert sich der Auftritt im Laufe des Abends zu Mittelalter-Blues-Musik. Zum Abschluss gibt es Blues-Songs mit deutschen Texten, begleitet mit verstärkter Drehleier und Elektrodulcimer. Ein durchaus merkwürdiges Unterfangen mit einem bis dato ungehörtem Sound. |
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Bettler, Bauer, Knochenmann Süßholz-Programm ab Herbst 2009 |
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Dieses Süßholz-Programm ist thematisch und musikalisch überwiegend im Mittelalter angesiedelt. Anders als in dem Programm "Nit unsere zît?" geht es aber diesmal nicht um die Minne in ihren vielfältigen Erscheinungsformen. Die Lieder und Balladen des Programms "Bettler, Bauer, Knochenmann" erzählen vielmehr, wie der Titel schon andeutet, Geschichten über Randgruppen der so genannten "Guten Gesellschaft". Neben zumeist nachdenklichen Texten über Bettler, Hexen, Räuber und Vaganten entführt das Programm auch in die Zeit des Widerstandes des einfachen Volkes gegen falsche Herrschaften. Damit macht Süßholz Geschichten und Geschichte erlebbar ... teils mit verschmitztem Augenzwinkern. |
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Musikalisch geht das Duo Süßholz mit dem Programm "Bettler, Bauer, Knochenmann" neue Wege: Neben dem bewährten Intrumentarium, bestehend aus verschiedenen Formen des Dulcimers, ergänzt durch Streichpsalter, Trommel und verschiedenen Percussion-Instrumenten, kommen diesmal zwei weitere Instrumente zum Einsatz, die den Süßholz-Klang nochmals bereichern: Der Elektro-Dulcimer (gespielt von Carsten) und die Drehleier (gespielt von Ansgar). |
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Süßholz Mittelalter-Programm: Die etwas andere Musik zu historischen Veranstaltungen |
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Musik auf mittelalterlichen Märkten und Festen - wer denkt da nicht gleich an Spielleute mit Drehleier, Dudelsack, Schalmeien, Fanfaren und Trommeln? Dass mittelalterliche Musik aber auch ganz anders klingen kann, stellt Süßholz mit zarten und leiseren Klängen unter Beweis. Auf historischen Veranstaltungen, Festen und Märkten treten die beiden Musiker von Süßholz in der Gewandung einfacher Spielleute aus dem Mittelalter in Erscheinung. Das Instrumentarium, das viele verschiedene Formen des Dulcimers umfasst, wird mitunter durch andere Musikinstrumente, wie Streichpsalter, Trommel und Schellen ergänzt. |
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Das Süßholz-Mittelalter-Programm steht unter dem Motto "Nit unsere zît?" (Nicht unsere Zeit?). Die Lieder und Instrumentalstücke des Programms spannen einen zeitlichen Bogen vom 12. bis zum 16. Jahrhundert. Sowohl lateinische Lieder aus den "Carmina burana", als auch mittelhochdeutsche Lieder verschiedener Minnesänger (Neidhart von Reuental, Walther von der Vogelweide, Heinrich von Mügeln) bis zu neuhochdeutschen Liedern des 16. Jahrhunderts erwachen so zu neuem Leben. Dabei nimmt Süßholz die Zuhörer mit in eine scheinbar längst vergangene Zeit. Mögen die Zuhörer selbst entscheiden, ob es sich wirklich um unwiederbringlich verlorene Zeiten, eben um "Nit unsere zît?", handelt. |
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Süßholz Dulcimer-Folk: Vergessene Lieder zu einem vergessenen Musikinstrument |
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Süßholz spielt und singt Folkmusik pur. Folkmusik ist in unserer heutigen Zeit ein sehr dehnbarer Begriff geworden. Von puristischer Volksmusik über Weltmusik bis hin zu Popmusik mit folkloristischen Elementen, alles wird als Folkmusik bezeichnet. Für Süßholz bedeutet Folk traditionelle Musik mit deutschsprachigen Texten vom Mittelalter bis in unsere Zeit. Die beiden Musiker sehen sich in der Tradition der deutschen Folkmusiker aus den siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Es geht ihnen nicht darum, überliefertes zu konservieren und zu bewahren, sondern dem heutigen Zuhörer zu zeigen, dass viele alte und vergessene Lieder auch heute noch äußerst lebendig und aktuell sein können, wenn man sie wieder zum Leben erweckt. |
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Das Folk-Programm von Süßholz heißt
"Hinterlasse eine Spur...".
Das Dulcimer-Duo begibt sich hier auf eine musikalische Spurensuche in die kritische
Sozialgeschichte. Geschichte hat immer zwei Seiten: Auf der einen Seite die Historie der
Herrschenden, der auf der anderen Seite die "Geschichten von unten" entgegen stehen;
Geschichten von Außenseitern und marginalisierten Gruppen der sogenannten guten
Gesellschaft, die dennoch Spuren zu einer besseren Gesellschaft hinterlassen haben. In diesem Sinne
singt Süßholz heute weithin vergessene Lieder und Balladen,
die "Geschichte von unten" vom Mittelalter bis in die Gegenwart für den Zuhörer lebendig und
nachvollziehbar machen. |
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